Linux Server

ServerSobald mehr als eine Person Zugriff auf einen Datenbestand haben soll, sollte man sich über einen dedizierten Server Gedanken machen. Natürlich gibt es auch Ansätze dieses über einen Arbeitsrechner, der als quasi Server fungiert, zu lösen, aber das macht nach meinen Erfahrungen aus diversen Gründen früher oder später Probleme.

Für Server mit wenigen Benutzern reicht im Prinzip ausgedienter Arbeitsrechner, der z. B. mit zwei neuen Festplatten zwecks Plattenspiegelung ausgestattet wird.

Die Software für den Server und angeschlossenen Arbeitsplätze sind absolut kostenlos. Im Gegensatz zu den konventionellen Anbietern, die oftmals für die Serversoftware und noch pro Arbeitsplatz zu Buche schlagen.

Viele der heutigen NAS- und Routersysteme setzen ebenfalls auf Linux auf und sind vom Hersteller mit einer konfigurierbaren Weboberfläche ausgestattet worden.

Als Datei- und Druckserver bietet sich hier ebenfalls Linux mit der Samba Software an.

Des weiteren lässt sich so ein Linux Server mittels verschiedenster Softwarepakete um alle nur denkbaren Dienste erweitern. Ob das nun ein papierloser Faxserver, ein SQL Datenbankserver, ein Intranetserver, die Anbindung von Außendienstmitarbeitern per VPN, oder oder oder ist.

Im Grunde genommen ist Linux hier so was wie die „Wollmilchlegendeeiersau“ im EDV-Bereich und das alles von der Software her kostenlos. Für die Installation und Konfiguration sollte man schon ein wenig Zeit und Geduld mitbringen und auch den Willen einige Anleitungen zu lesen, aber gilt auch für den konventionellen Bereich.

Da ich schon ab Mitte der 90er Jahre einige Linux Server im professionellen und gewerblichen Umfeld laufen hatte, kann ich durchaus behaupten: „Ein gut konfigurierter Linux Server läuft solange bis die Hardware schlapp macht.“