Linux in der Virtualbox

VirtualboxEin sehr elegante Art Linux zu testen ist in einer virtuellen Maschine. Ich bevorzuge dabei die Virtualbox von Oracle. Die Software kann kostenlos heruntergeladen werden. Der Hersteller gibt zwar an, das es mit 512Mb Arbeitsspeicher lauffähig ist, aber empfehle mindestens 2GB Arbeitsspeicher und es sollten noch ein paar GB Festplattenplatz vorhanden sein.

Die entsprechend ISO-Datei wird bei der Distribution heruntergeladen und auf der Festplatte abgespeichert. In der Virtualbox wird dann eine neue virtuelle Maschine angelegt, die Standard Einstellungen sind für die meisten Testfälle durchaus ausreichend. Das ISO-Image wird dem CD Laufwerk zugeordnet. Beim ersten Hochfahren der virtuellen Maschine wird von dem entsprechenden Medium gestartet, ob das nun eine Installationsroutine oder auch ein Live Medium enthält, die in der Regel ebenfalls installierbar sind.

Dieses lässt sich dann bequem auf die virtuelle Festplatte installieren, ohne die bestehende Festplattenstruktur zu manipulieren, da die interne virtuelle Festplatte nach außen hin wie eine einzige Datei behandelt wird. Danach wird die Boot Reihenfolge der virtuellen Maschine auf die Festplatte umgestellt und fertig ist ein komplettes Linuxsystem.

Auf diese Art und Weise lassen sich so mehrere virtuelle Maschinen anlegen und alles mögliche an Linux Varianten und deren Oberflächen testen.
Eine gute bebilderte Anleitung befindet sich hier.

Eine weitere Möglichkeit Linux zu testen ist unter Linux USB Stick beschrieben.